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Isolierglasfenster

Wärmedämmung ist eine der wichtigsten „alternativen Energiequellen“ und kann einen prägnanten Beitrag zum Klimaschutz leisten. Die größten Energielecks von Gebäuden sind die Fenster.

Die Qualität des Glases und der Verarbeitung spielt für die Dämmeigenschaften der zwei- oder dreifachen Isolierfenster natürlich eine entscheidende Rolle. Aber auch das, was sich zwischen den Scheiben befindet, hat großen Einfluss auf die Dämmeigenschaften. Je geringer die Wärmeleitfähigkeit des Füllgases im Scheibenzwischenraum ist, desto besser ist die Dämmung.

Die Dämmwirkung wird mit dem sogenannten U-Wert angegeben, der anzeigt, wie viel Wärme ein Baumaterial durchlässt. Je niedriger der U-Wert, desto höher die Dämmung. Eine einfache Glasscheibe hat zum Beispiel einen U-Wert von ca. 5,8, Isolierglas mit Luftfüllung hat 3,0. Mit Argon als Füllgas werden U-Werte unter 1,5 erzielt und mit Krypton sogar unter 1,0.

Die überlegene Dämmwirkung des Kryptons erlaubt es, den Abstand zwischen den einzelnen Scheiben geringer als bei herkömmlichen Isolierglasfenstern zu halten. So beträgt der optimale Scheibenabstand für Argon 16, für Krypton nur 8 bis 12 Millimeter. Der U-Wert lässt sich so – je nach Füllgas und Gasfüllgrad – um 0,3 bis 0,5 reduzieren. Mit Krypton gefüllte Zweischeibenisoliergläser erreichen so vergleichbare Dämmwerte wie wesentlich schwerere mit Argon gefüllte Dreischeibenisoliergläser. Eine erwünschte Nebenwirkung ist zudem die verbesserte Schalldämmung der mit dem Edelgas gefüllten Fenster.

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