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Licht

Elektrische Lichtquellen sind entweder Glüh- oder Gasentladungslampen. Bei beiden Prinzipien der Lichterzeugung spielen inerte Gase eine wichtige Rolle.

Glühlampen: Glühlampen werden bereits seit 1912 mit einem Argon/Stickstoff-Gemisch gefüllt, um das Verbrennen des Glühfadens zu verhindern. Für moderne Glühlampen werden meistens Krypton/Stickstoff-Gemische verwendet (Kryptonlampen). Die geringe Wärmeleitfähigkeit dieser Gasgemische ermöglicht höhere Glühfadentemperaturen und damit eine höhere Lichtausbeute sowie kleinere Baugrößen. Weitere Leistungssteigerungen sind durch Zusatz von Halogenverbindungen (Halogenlampen) zum Füllgas möglich. Diese können jedoch nur bei kleinen Lampen mit hoher Kolbentemperatur angewendet werden.

Gasentladungslampen: Eine andere Möglichkeit der Lichterzeugung bieten Gasatome, die nach Anregung durch Elektronenstoß Licht aussenden. Die nach diesem Prinzip arbeitenden Gasentladungslampen gibt es in den unterschiedlichsten Bauformen: von der Haushalts-Leuchtstofflampe bis hin zu Blitzlampen und Hochdrucklampen für Landebahnbefeuerungen. Als Füllgase werden überwiegend Argon und Krypton verwendet. Xenon wird eingesetzt, wenn es auf eine besonders hohe Leuchtdichte ankommt, wie z.B. in Scheinwerfern von Kraftfahrzeugen

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