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Behälterkennzeichnung

Druckgasbehälter werden durch Einprägungen auf der Flaschenschulter gekennzeichnet. Hier findet man die spezifische Flaschennummer sowie Angaben über Gasartzulassung, Prüftermine, Werkstoff, Eigentümer u.a.

Insbesondere die Einprägung der Gasartzulassung ist keine Inhaltsangabe, diese erfolgt ausschließlich durch den Gefahrgutaufkleber.

Mit Einführung der EN 1089-3 wurde die Farbkennzeichnung für Gase in Druckgasflaschen europaweit vereinheitlicht. Grundsätzlich wird nach vier möglichen Gefahrenpotentialen unterschieden:

Eigenschaften

Schulterfarbe

Beispiele

giftig und/oder korrosiv (1)

gelb

Ammoniak, Chlor, Arsin, Fluor, Kohlenmonoxid, Stickoxid, Schwefeloxid

brennbar (2)

rot

Wasserstoff, Methan, Ethylen, Formiergas, (Stickstoff-/
Wasserstoffgemische)

oxidierend (3)

hellblau

Sauerstoffgemische, Lachgasgemische

inert

leuchtendes grün

Krypton, Xenon, Neon, Schweißschutzgasgemische, Druckluft

1) Abgenzung giftig/nicht giftig und korrosiv/nicht korrosiv siehe
    ADR/RID.
    Korrosiv bezieht sich in diesem Fall auf Verätzungen menschlichen
    Gewebes
2) Abgenzung brennbar/nicht brennbar siehe ADR/RID.
3) Abgrenzung oxidierend/nicht oxidierend siehe ADR/RID.

 

Für einige weit verbreitete Gase wurden spezielle Farben gewählt:

Gas

Schulterfarbe

Acetylen

kastanienbraun

Sauerstoff

weiß

Distickstoffoxid (Lachgas)

blau

Argon

dunkelgrün

Stickstoff schwarz
Kohlendioxid grau
Helium braun